Expert Panel der MERKUR GROUP: Externe Fachleute beraten beim Thema Spielerschutz

Diverse group of professionals in a formal meeting setting with a speaker at the podium.
Foto: © Werner Pfennig via Pexels

Seit über einem Jahrzehnt begleitet ein Expert Panel die MERKUR GROUP bei Fragen rund um verantwortungsvolles Spielen. Externe Fachleute aus unterschiedlichen Disziplinen bringen dabei ihre Erfahrungen ein und helfen, Maßnahmen zum Spielerschutz weiterzuentwickeln. Das Gremium trifft sich regelmäßig, um Impulse und kritische Rückmeldungen zu liefern.

Wie das Panel seit 2012 funktioniert

Das Expert Panel wurde 2012 ins Leben gerufen und bringt vor allem externe Spezialisten aus Soziologie, Psychotherapie, Forschung und Wissenschaft zusammen. Teilnehmer kommen aus der Schweiz, den Niederlanden und Deutschland, ergänzt durch interne Experten der MERKUR GROUP. Die Treffen finden meist dreimal jährlich für zwei Tage in Düsseldorf statt und folgen einem festen Ablauf mit Updates zu Projekten, regulatorischen Entwicklungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen. Am Ende werden Ergebnisse dokumentiert, um sie in die tägliche Arbeit einfließen zu lassen.

Auf einen Blick

  • Gründung: 2012
  • Treffen: Dreimal pro Jahr, meist zwei Tage in Düsseldorf
  • Externe Mitglieder: Jörg Häfeli (Schweiz), Dr. Wolfgang Kursawe (Köln), Pieter Remmers (international)
  • Ziel: Sparringspartner für Responsible Gaming

Jan Kowala, Head of Group Responsible Gaming, betont, dass die externen Stimmen helfen, Betriebsblindheit zu vermeiden. Nach mehr als 13 Jahren eigener Erfahrung in diesem Bereich eröffnen die unterschiedlichen Perspektiven neue Blickwinkel und sorgen für kritische Spiegelungen. Die langjährige Zusammenarbeit schafft dabei eine offene und konstruktive Atmosphäre.

Praktische Beispiele und Mehrwert

Ein konkretes Anwendungsbeispiel war die Entwicklung einheitlicher Sozialkonzepte im Zuge des Glücksspielstaatsvertrags 2021. Das Panel prüfte die Ideen auf Verständlichkeit, Sinnhaftigkeit und Vollständigkeit. Durch die Rückmeldungen konnte das Maßnahmenpaket optimiert werden. Solche Prozesse zeigen, wie externe Expertise dazu beiträgt, Konzepte praxisnah und inhaltlich stimmig zu gestalten.

Ganz klar: der Perspektivwechsel.

Der größte Nutzen liegt laut Kowala im Perspektivwechsel: Die Experten sind nah an den Themen, bleiben aber unabhängig vom Unternehmensalltag. Sie bringen jahrzehntelange Erfahrungen aus Prävention, Therapie und internationaler Beratung mit. Mitglieder wie Jörg Häfeli, der in der Schweiz erste Sozialkonzepte für Spielbanken entwickelte, oder Dr. Wolfgang Kursawe mit über 1.000 durchgeführten Therapien bei Glücksspielstörungen liefern wertvolle Einblicke. Pieter Remmers ergänzt dies durch sein globales Netzwerk und Erfahrung als Zertifizierer.

Wie zuletzt bei früheren Entwicklungen der Marke berichtet, zeigt sich auch hier, dass die MERKUR GROUP auf langfristige Strukturen setzt. Die Arbeit des Panels bleibt dabei stets auf Verbesserung ausgerichtet, ohne dass übermäßiges Spielen bagatellisiert wird. Verantwortungsvolles Handeln erfordert ständige Anpassung und kritische Begleitung von außen.

Die MERKUR GROUP betont in diesem Zusammenhang, dass Glücksspiel nur als Unterhaltung verstanden werden sollte und dass persönliche Probleme nicht durch intensiveres Spielen gelöst werden können. Das Expert Panel trägt dazu bei, Maßnahmen realistisch und wirksam zu gestalten – ein Ansatz, der über das eigene Unternehmen hinaus auch Impulse für die gesamte Branche liefert. Weitere Details sind auf merkur.com nachzulesen.