MERKUR GROUP bekennt sich zu Compliance und verantwortungsvoller Lieferkette

Senior businessman holding files in a modern office setting, embodying dedication and professionalism.
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Die MERKUR GROUP hat ihre Grundsätze zu Compliance, Menschenrechten und Umweltschutz entlang der Lieferkette veröffentlicht. Im Zentrum stehen ein Code of Conduct, eine Grundsatzerklärung sowie ein digitales Hinweisgeberportal namens „SpeakUp“, über das Fehlverhalten anonym gemeldet werden kann. Damit positioniert sich das Unternehmen als familiengeführter Konzern, der neben wirtschaftlichem Erfolg auch gesellschaftliche Verantwortung betonen will.

Wie aus einer Mitteilung von merkur.group hervorgeht, versteht die Unternehmensgruppe rechtmäßiges, ethisches und verantwortungsvolles Handeln als integralen Bestandteil ihrer Geschäftstätigkeit. Vertrauen in die Integrität und Zuverlässigkeit der einzelnen Gesellschaften der Gruppe wird dabei als wesentliche Grundlage für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg beschrieben. Diese Haltung soll sich nicht nur auf interne Abläufe beschränken, sondern auch auf Lieferanten und Geschäftspartner erstrecken, mit denen die MERKUR GROUP zusammenarbeitet.

Ein weiterer Schwerpunkt der veröffentlichten Grundsätze liegt auf dem Umweltschutz. Unter dem selbst formulierten Leitgedanken, Einsparpotenziale zu erkennen, Ressourcen zu schonen und die Umwelt zu schützen, will das Unternehmen fortlaufend neue Projekte zur nachhaltigen Weiterentwicklung umsetzen. Konkrete Einzelmaßnahmen werden in der vorliegenden Mitteilung zwar nicht im Detail benannt, die Zielrichtung macht jedoch deutlich, dass ökologische Aspekte zunehmend Teil der Unternehmensstrategie sind.

Besonderes Gewicht legt die MERKUR GROUP auf die Sorgfaltspflichten entlang der gesamten Lieferkette. Das Unternehmen erklärt, seinen menschenrechtlichen und umweltbezogenen Pflichten bei der Überwachung und Durchführung von Lieferbeziehungen stets mit angemessener Sorgfalt nachkommen zu wollen. Diese Selbstverpflichtung reiht sich in eine branchenübergreifende Entwicklung ein: Seit Inkrafttreten des deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes sind größere Unternehmen dazu angehalten, Risiken für Menschenrechte und Umwelt bei ihren Zulieferern systematisch zu identifizieren und zu minimieren. Auch wenn die MERKUR GROUP in ihrer Mitteilung nicht explizit auf das Gesetz verweist, spiegeln die formulierten Grundsätze diese gesellschaftliche und regulatorische Erwartungshaltung wider.

Um Missstände frühzeitig erkennen und beheben zu können, verweist das Unternehmen auf sein digitales Hinweisgebersystem „SpeakUp“. Über dieses Portal können sowohl Mitarbeitende als auch externe Personen Kenntnisse über mutmaßliches Fehlverhalten im eigenen Unternehmen, bei Lieferanten oder bei sonstigen Geschäftspartnern melden. Die MERKUR GROUP betont dabei ausdrücklich, dass Meldungen vertraulich und anonym erfolgen können, um Hinweisgeber vor negativen Konsequenzen zu schützen. Ein solches Meldesystem gilt in vielen Branchen mittlerweile als Standardinstrument, um Compliance-Verstöße frühzeitig sichtbar zu machen, bevor sie zu größeren rechtlichen oder reputativen Problemen führen.

Ergänzend zum Hinweisgeberportal stellt die MERKUR GROUP ihren Code of Conduct sowie die zugehörige Grundsatzerklärung zum Download bereit. Beide Dokumente sollen als verbindlicher Handlungsrahmen für Mitarbeitende und Geschäftspartner dienen und die zuvor beschriebenen Prinzipien zu Integrität, Menschenrechten und Umweltschutz konkretisieren.

Die Veröffentlichung dieser Compliance-Grundsätze fügt sich in ein Unternehmensbild ein, das die MERKUR GROUP über verschiedene Geschäftsfelder hinweg zu vermitteln versucht – von klassischen Spielhallen und Spielbanken bis hin zu Lifestyle-Projekten wie etwa der eigenen Modelinie, über die zuletzt bei MERKUR STREETWEAR berichtet wurde. Während solche Projekte eher die Markenbekanntheit stärken sollen, zielen die nun dargelegten Compliance- und Lieferketten-Grundsätze auf die strukturelle und rechtliche Absicherung des Konzerns ab. Für Außenstehende, Geschäftspartner und potenzielle Whistleblower schafft die MERKUR GROUP damit eine offizielle Anlaufstelle, über die Verstöße gegen ethische oder rechtliche Standards gemeldet werden können, ohne dass Betroffene eine Offenlegung ihrer Identität befürchten müssen.