Fünf Fakten über MERKUR: Vom ersten Automaten bis zur globalen Unternehmensgruppe

People enjoying arcade games at night in Legnano, Italy's amusement park.
Foto: © Giona Mason via Pexels

Die Merkur Group blickt auf eine lange Firmengeschichte zurück, die von der Entwicklung eigener Spielautomaten bis zur internationalen Expansion in Sportwetten und Online-Glücksspiel reicht. Wie das Unternehmen selbst in einer Mitteilung auf merkur.com zusammenfasst, lassen sich einige zentrale Meilensteine und Kennzahlen kompakt in fünf Fakten darstellen.

Der erste eigene Spielautomat

Nach mehrjähriger Entwicklungszeit erhielt der erste im eigenen Haus konstruierte Spielautomat im Dezember 1976 die Zulassung der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt. Das Gerät trug den Namen „MERKUR B“ und war von Beginn an erfolgreich bei den Spielgästen. Ein wesentlicher Grund dafür war die neue Möglichkeit, mehrere Freispiele auf einmal zu gewinnen, was für zusätzliche Attraktivität sorgte und den Grundstein für die spätere Automatenfertigung des Unternehmens legte.

Die Wurzeln des Deutschen Automatenmuseums

Ein weiterer Fakt betrifft die Sammlerleidenschaft der Familie Gauselmann: Mit dem Erwerb der amerikanischen Musikbox AMI-B aus dem Jahr 1948 begann die Familie 1985 eine Sammlung, aus der später das Deutsche Automatenmuseum entstand. Dabei handelt es sich nicht um ein reines Firmenmuseum, sondern um ein Branchenmuseum, das die Entwicklung von Automaten seit dem 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart dokumentiert. Die AMI-B-Musikbox bot Platz für 20 Schellackplatten und verfügte über seitliche Glasscheiben, durch die Besucher einen Blick auf die Mechanik im Inneren werfen konnten.

Internationale Ausrichtung des Geschäfts

Mittlerweile erzielt Merkur nach eigenen Angaben rund 60 Prozent seines Umsatzes im Ausland. Die internationale Expansion begann bereits Anfang der 1990er Jahre. Heute sind nicht nur die Spiele des Unternehmens international verfügbar, auch Spielhallen, Spielbanken, Sportwetten und Online-Angebote existieren in zahlreichen Ländern. Der Schwerpunkt der Auslandsaktivitäten liegt dabei auf Europa und Südamerika.

Auf einen Blick

  • Erster eigener Automat: „MERKUR B“, zugelassen im Dezember 1976
  • Ursprung Automatenmuseum: Sammlung seit 1985, Basis war eine AMI-B-Musikbox aus 1948
  • Auslandsanteil am Umsatz: rund 60 Prozent
  • Beginn internationale Expansion: Anfang der 1990er Jahre
  • Sportevents pro Monat bei MERKUR BETS: über 500.000

Sportwetten unter der Marke MERKUR BETS

Auf dem deutschen und österreichischen Markt bietet die Wettmarke MERKUR BETS nach eigenen Angaben monatlich über 500.000 Sportevents zur Auswahl an, auf die Kunden tippen können. Dabei reicht das Angebot von klassischen Sportarten wie Fußball bis zu Rugby oder Volleyball. Außerhalb Deutschlands tritt die Unternehmensgruppe unter weiteren Marken auf: In Dänemark firmiert sie als Cashpoint, in Belgien als Betcenter. Über Joint Ventures ist MERKUR Casino International zudem in Serbien mit den Marken Balkan Bet und MERKUR XTip aktiv, ebenso in Tschechien unter der Marke MERKUR XTip.

Virtuelle Automatenspiele bei mehreren Anbietern

Die Spiele des Unternehmens sind in Deutschland über zahlreiche verschiedene Anbieter für virtuelles Automatenspiel verfügbar. Zu den Marken, die zum Haus Merkur gehören, zählen unter anderem MERKUR SLOTS, JackpotPiraten, BingBong und SlotMagie. Auf diese Weise erreicht das Unternehmen ein breites Online-Publikum, ohne dass alle Angebote unter dem eigenen Markennamen laufen.

MERKUR macht mittlerweile gut 60 Prozent des Umsatzes im Ausland.

Die fünf Fakten zeigen, wie sich aus einem 1957 gegründeten Familienunternehmen ein weltweit tätiger Konzern mit heute knapp 15.000 Beschäftigten entwickelt hat, der laut eigener Beschreibung als führende Marke der Merkur Group für Unterhaltung an unterschiedlichsten Standorten stehen will. Wer sich für die technische Seite der Automaten interessiert, findet ergänzend Hintergründe etwa im Artikel Wie Merkur-Spielautomaten funktionieren: Vom Einlass bis zur Auszahlung. Merkurcasino.club ordnet solche Unternehmensmeldungen unabhängig journalistisch ein und ist kein offizielles Angebot der Merkur Group.