Geschultes Personal als Erfolgsfaktor: Wie MERKUR seine Serviceteams ausbildet
Die MERKUR GROUP betont die Bedeutung geschulter Servicekräfte für den Erfolg ihrer Spielhallen und Casinos. Neben dem Spielangebot und der Gestaltung der Standorte gelten qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als zentraler Baustein für die Zufriedenheit der Gäste. Das Unternehmen verweist dabei auf ein mehrstufiges Aus- und Weiterbildungskonzept, das von der klassischen Berufsausbildung bis zu internen Fortbildungsprogrammen reicht.
Laut einer Mitteilung von merkur.com stehen die Bedürfnisse der Gäste in den MERKUR SPIELHALLEN im Mittelpunkt. Die Serviceteams kümmern sich demnach – teilweise rund um die Uhr – nicht nur um Fragen zu Spielen und Automaten oder das leibliche Wohl der Gäste, sondern auch um sensible Gespräche zum Thema Spielerschutz, die Diskretion und Feingefühl erfordern.
Ausbildung zum Automatenfachmann
Einen wesentlichen Baustein bildet die Ausbildung zum Automatenfachmann bzw. zur Automatenfachfrau. Neu eingestellte Mitarbeitende erhalten dabei Einblicke in den gesamten Betrieb einer Spielhalle: von der Funktionsweise und Aufstellung der Spielautomaten über Marketingmaßnahmen und Kundenberatung bis hin zur Filialsteuerung und zum Filialcontrolling. Auch Kenntnisse aus verwandten Automatenbranchen, etwa dem Vending-Bereich, fließen in die Ausbildung ein.
Neben den üblichen Lernorten Betrieb und Berufsschule setzt MERKUR nach eigenen Angaben auf einen dritten Lernort: eine eigene Ausbildungswerkstatt. Dort werden schulische Inhalte vor- und nachbereitet und technisches Fachwissen praktisch erprobt, losgelöst vom oft hektischen Tagesgeschäft in den Filialen. Ergänzend werden Auszubildende im Schulungszentrum Schloss Benkhausen von der internen Personalentwicklung weitergebildet.
Die MERKUR GROUP ist der maßgebliche „Erfinder“ des Berufes Automatenfachmann/-frau und bis heute auch der größte Ausbildungsbetrieb dafür.
Nach eigener Darstellung hat das Unternehmen das Berufsbild des Automatenfachmanns maßgeblich mitentwickelt und zählt bis heute zu den größten Ausbildungsbetrieben in diesem Bereich. Ein erheblicher Teil des Fachkräftebedarfs werde direkt aus den eigenen Ausbildungsreihen gedeckt. Ehemalige Auszubildende hätten die Möglichkeit, sich innerhalb des Unternehmens zu Teamleitungen, Filialleitungen, Technikern oder Innendienstmitarbeitern weiterzuentwickeln.
Langfristige Weiterbildung im laufenden Betrieb
Über die Erstausbildung hinaus legt MERKUR CASINO Wert auf kontinuierliche Fort- und Weiterbildung der Belegschaft. Ein Team aus internen Referenten, Trainern und Personalentwicklern begleitet die Mitarbeitenden dabei sowohl in fachlichen als auch in persönlichen Kompetenzbereichen. Das Schulungsangebot beginnt bereits am ersten Arbeitstag mit Begrüßungsveranstaltungen im Rahmen des Onboardings und reicht über spezielle Einarbeitungsprogramme für Spielhallenleitungen bis hin zu Veranstaltungen zur fachlichen und persönlichen Entwicklung. Ergänzt wird das Angebot durch fachspezifische und gesetzlich vorgeschriebene Kurse, die über eine unternehmensinterne E-Learning-Plattform abrufbar sind.
Auf einen Blick
- Ausbildungsberuf: Automatenfachmann/-frau (m/w/d)
- Lernorte: Filiale, Berufsschule, unternehmenseigene Ausbildungswerkstatt
- Schulungszentrum: Schloss Benkhausen
- IHK-Weiterbildung: „Fachfrau/Fachmann für Casino Service (IHK)“, seit 2010, einjährig, in Kooperation mit der IHK-Akademie Ostwestfalen
- Träger: MERKUR GROUP, gegründet 1957, weltweit rund 15.000 Beschäftigte
Ein besonderes Angebot ist die seit 2010 bestehende innerbetriebliche Fortbildung zur „Fachfrau/Fachmann für Casino Service (IHK)“, die MERKUR in Kooperation mit der IHK-Akademie Ostwestfalen anbietet. In der einjährigen Weiterbildung erhalten Mitarbeitende der MERKUR SPIELHALLEN vertiefendes Hintergrundwissen zu Themen wie Betriebswirtschaft, Marketing oder Produktschulungen. Die theoretischen Inhalte sollen dabei direkt in der Praxisphase in den Spielhallen angewendet werden.
Personalentwicklung ist damit ein durchgängiges Thema in der Unternehmensstrategie von MERKUR, das sich durch verschiedene Karrierestufen zieht – von der Erstausbildung bis zur Führungsposition. Wie umfangreich das Engagement der Gruppe rund um Personal, Standorte und Angebote ausfällt, zeigt sich auch an anderen aktuellen Entwicklungen, etwa bei der Übernahme mehrerer Spielbanken in Niedersachsen, bei der ebenfalls organisatorische und personelle Fragen eine zentrale Rolle spielen.