MERKUR übernimmt zehn Spielbanken in Niedersachsen: So läuft die Umstellung
Seit dem 1. Juli 2025 gehören zehn Spielbanken in Niedersachsen zur MERKUR-Gruppe. Die Standorte werden schrittweise auf das bekannte MERKUR-Erscheinungsbild umgestellt, erhalten neue Spielautomaten und behalten an ausgewählten Häusern das klassische Tischspiel mit Roulette, Poker und Black Jack bei.
Mit der Übernahme ist die MERKUR Sonne, wie es in einer Mitteilung von merkur.com heißt, offiziell im Norden Deutschlands angekommen. Betroffen sind die Spielbanken in Bad Bentheim, Bad Pyrmont, Bad Zwischenahn, Braunschweig, Göttingen, Hannover, Norderney, Osnabrück, Seevetal und Wolfsburg. Damit erweitert der Konzern sein Spielbanken-Netz um eine ganze Region und reiht die niedersächsischen Häuser in seine bestehende Landschaft an Spielbanken ein, zu der beispielsweise auch die MERKUR SPIELBANK Aachen zählt.
Kennenlernphase vor dem Umbau
Vor dem sichtbaren Rebranding stand laut Unternehmensangaben zunächst eine intensive interne Phase: Gemeinsame Schulungen, persönliche Treffen und diverse Austauschformate sollten Mitarbeitende der übernommenen Häuser mit der neuen Konzernstruktur vertraut machen. Nach eigener Darstellung legte MERKUR dabei besonderen Wert auf Transparenz, um eine gemeinsame Basis für die neue Zusammenarbeit zu schaffen.
Neuer Look innen und außen
Sichtbar wird der Wandel vor allem an der Fassade und im Innenbereich der Häuser: Logos, Fahnen, Aufsteller und Leuchtreklamen werden nach und nach ausgetauscht, sodass die Standorte optisch in die MERKUR-Welt überführt werden. Der Umbau erfolgt gestaffelt, sodass sich die zehn Spielbanken derzeit in unterschiedlichen Stadien der Umgestaltung befinden.
Neue Geräte und Spielangebot
Parallel zur optischen Umstellung erhalten die Standorte schrittweise ein moderneres Automatenangebot. Genannt wird dabei unter anderem der MERKUR ZONIC, ein Multigamer, der bereits an anderen Standorten der Gruppe im Einsatz ist. Das klassische Tischspiel mit Poker, Roulette und Black Jack bleibt laut Mitteilung an den bisherigen Standorten Hannover, Braunschweig, Osnabrück und Bad Zwischenahn erhalten, während sich die übrigen Häuser stärker auf das Automatenspiel konzentrieren.
Auf einen Blick
- Übernahme: 1. Juli 2025
- Standorte: Bad Bentheim, Bad Pyrmont, Bad Zwischenahn, Braunschweig, Göttingen, Hannover, Norderney, Osnabrück, Seevetal, Wolfsburg
- Tischspiel (Roulette, Poker, Black Jack): weiterhin in Hannover, Braunschweig, Osnabrück, Bad Zwischenahn
- Mindestalter Spielbanken Niedersachsen: 21 Jahre
Bei der Beschreibung der einzelnen Häuser wird deren jeweiliges Umfeld betont: In Bad Bentheim liegt die Spielbank nahe der niederländischen Grenze in historischem Ambiente, in Bad Pyrmont prägt Kurhaus-Flair das Bild, während Bad Zwischenahn maritimes Flair am Zwischenahner Meer bietet. Die Spielbank Hannover wird als besonders großzügig beschrieben, mit klassischen Tischspielen, Poker und mehr als 200 Automaten. In Göttingen sorgt ein großer Automatensaal mit Jackpot-Systemen für Abwechslung, während die Spielbank Norderney nur wenige Schritte vom Strand entfernt liegt und vor allem bei schlechtem Wetter als Freizeitoption dient. Osnabrück, Seevetal und Wolfsburg werden jeweils als moderne, zentral gelegene Häuser beschrieben, die sich in ihr städtisches Umfeld einfügen.
Der Zutritt in die Spielbank ist in Niedersachsen erst ab 21 Jahren gestattet.
Diese Altersgrenze weicht von der in vielen anderen Bundesländern üblichen Regelung ab und gilt laut Unternehmensangaben spezifisch für die niedersächsischen Standorte. Wie sich das Automatenangebot und das Design an den zehn Standorten im Detail weiterentwickeln, dürfte sich in den kommenden Monaten zeigen, da der Umbau nach eigenen Angaben schrittweise fortgesetzt wird. Für Interessierte an aktuellen Entwicklungen rund um neue Spielautomaten der Gruppe lohnt sich auch ein Blick auf Neuvorstellungen wie „Dragon's Axe“, die perspektivisch ebenfalls Einzug in Spielbanken und Spielhallen der Gruppe halten könnten.