Filiale des Monats: MERKUR Spielhalle Kassel feiert Tradition am Hauptbahnhof

A nostalgic view of a vintage arcade room with classic gaming machines in Taipei, Taiwan.
Foto: © Jimmy Liao via Pexels

Die MERKUR Spielhalle am Kasseler Hauptbahnhof gehört zu den ältesten Standorten der MERKUR GROUP in Deutschland. Seit dem 23. März 1979 sind hier die Automaten in Betrieb, was die Filiale zu einer von wenigen sogenannten Retro-Standorten der Unternehmensgruppe macht. Im Rahmen der monatlichen Serie „Filiale des Monats“ rückt der Standort nun als Beispiel für Kontinuität im deutschen Spielhallenbetrieb in den Fokus, wie aus einer Vorstellung von merkur.com hervorgeht.

Historischer Standort mit langjährigem Team

Kassel ist bundesweit vor allem durch die documenta und den Herkules als Landmarke bekannt. Direkt am Hauptbahnhof, in zentraler und gut erreichbarer Lage, betreibt die MERKUR GROUP jedoch seit mehr als vier Jahrzehnten eine ihrer traditionsreichsten Filialen. Nicht nur die Räumlichkeiten selbst haben Geschichte, auch das Personal ist überwiegend langjährig am Standort beschäftigt: Zehn Mitarbeitende kümmern sich um den laufenden Betrieb und den Service vor Ort. Dazu zählt laut Betreiberangaben auch die Versorgung der Gäste mit Kaffee, Wasser und Tee, ergänzt durch einen Getränkeautomaten für weitere Angebote.

Moderne Technik trifft auf traditionelle Substanz

Trotz des Retro-Status setzt die Filiale technisch auf aktuelle Gerätegenerationen. Verteilt auf zwei Konzessionen stehen den Gästen insgesamt 24 Automaten zur Verfügung, darunter Modelle der Reihen Zonic, M-Box, M-Box Triple und M-Box Curved. Damit verbindet der Standort die lange Betriebsgeschichte mit einer zeitgemäßen technischen Ausstattung, die sich von reinen Nostalgie-Konzepten unterscheidet. Wer sich näher für die technischen Abläufe an solchen Geräten interessiert, findet ergänzende Hintergründe etwa im Beitrag Wie Merkur-Spielautomaten funktionieren: Vom Einlass bis zur Auszahlung.

Freizeitangebot jenseits der Automaten

Neben dem klassischen Automatenangebot verfügt die Filiale über zwei Pooltische sowie den nach eigenen Angaben einzigen Snookertisch in Kassel. Damit positioniert sich der Standort auch als Anlaufpunkt für Freunde des Queue-Sports, unabhängig vom eigentlichen Spielangebot. Gemütliche Sitzgelegenheiten sollen laut Beschreibung zusätzlich Pausenmöglichkeiten bieten. Ähnliche Konzepte mit besonderen Zusatzangeboten sind auch von anderen Standorten der Unternehmensgruppe bekannt, etwa von der MERKUR Spielhalle Espelkamp mit eigenem Automatenmuseum, die sich mit einem musealen Schwerpunkt profiliert.

Auf einen Blick

  • Adresse: Rainer-Dierichs-Platz 3, 34117 Kassel
  • In Betrieb seit: 23. März 1979
  • Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10:00–04:00 Uhr, Sonntag 12:00–04:00 Uhr
  • Einlass: ab 21 Jahren
  • Angebot: 24 Automaten, 2 Pooltische, 1 Snookertisch
  • Personal: 10 Mitarbeitende

Einordnung in die Reihe „Filiale des Monats“

Mit der Vorstellung der Kasseler Filiale setzt die MERKUR GROUP ihre Reihe fort, in der regelmäßig einzelne Standorte mit Besonderheiten vorgestellt werden. Zuvor war unter anderem die MERKUR Spielhalle in Augsburg-Göggingen Thema einer solchen Vorstellung. Die Serie soll dabei weniger einzelne Aktionen oder Sonderveranstaltungen in den Vordergrund stellen, sondern strukturelle und historische Besonderheiten einzelner Standorte im bundesweiten Filialnetz sichtbar machen. Der Standort Kassel dient damit als Beispiel dafür, wie ein Betrieb über mehrere Jahrzehnte hinweg mit technischen Anpassungen weiterentwickelt wurde, ohne die ursprüngliche Substanz der Räumlichkeiten grundlegend zu verändern.

Für den Zutritt zur Filiale gilt, wie bei Spielhallen in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, eine Altersgrenze von 21 Jahren. Auf problematisches Spielverhalten weist der Betreiber mit einem Verweis auf Beratungsangebote hin, unter anderem über die Seite bioeg.de, an die sich Betroffene bei übermäßigem Spielverhalten wenden können.