50 Jahre MERKUR CASINO: Wie Spiele-Innovationen zum Erfolgsfaktor wurden
MERKUR CASINO blickt in diesem Jahr auf 50 Jahre Firmengeschichte zurück und nennt innovative Spiele als einen der zentralen Erfolgsfaktoren dieser Entwicklung. Von den ersten mechanischen Walzenautomaten der 1970er-Jahre bis zu modernen Mehrfachspielgeräten mit hunderten Titeln zeigt sich, wie stark sich Technik und Spielmechanismen im Laufe der Jahrzehnte gewandelt haben, wie aus einer Mitteilung von merkur.com hervorgeht.
Den Ausgangspunkt der Entwicklung markiert das Jahr 1976, als Paul Gauselmann den Automaten „MERKUR B“ auf den Markt brachte. Bereits dieses Gerät setzte auf ein Funktionsprinzip, das sich deutlich von den zu jener Zeit üblichen Automaten unterschied. Durch die Anordnung von drei senkrecht laufenden Walzen sowie sechs Erfolgsfeldern entstand optisch eine sogenannte „Tüte“ mit sechs Erfolgslinien. Zusätzlich sorgte die sogenannte 100er-Serie für Aufmerksamkeit bei den Spielgästen: Sie ermöglichte es, bereits ab dem ersten Spiel bis zu 100 Sonderspiele zu erhalten – für die damalige Zeit eine als revolutionär beschriebene Neuerung.
Der Umbruch durch die Technische Richtlinie
Einen weiteren Wendepunkt stellte das Jahr 2006 dar. Mit dem Inkrafttreten einer neuen technischen Richtlinie veränderte sich das Erscheinungsbild der Automaten grundlegend. Wo zuvor reine Wandgeräte mit jeweils nur einem einzigen Walzen- oder Scheibenspiel standen, etablierten sich fortan Gehäuseformen mit mehreren Bildschirmen und vor allem mit mehreren auswählbaren Spielen. Die MERKUR-Tochterfirma adp MERKUR GmbH entwickelte zunächst eine begrenzte Anzahl von vier bis sechs Spielen pro Gerät. Diese Zahl wuchs in den folgenden Jahren kontinuierlich, sodass Spielgästen heute den Angaben zufolge mehr als 300 verschiedene Spiele zur Auswahl stehen.
Auf einen Blick
- Firmenjubiläum: 50 Jahre MERKUR CASINO
- Erster Meilenstein: MERKUR B (1976) mit 100er-Serie
- Wendepunkt: Umstellung auf Mehrfachspielgeräte ab 2006
- Spieleangebot heute: über 300 verschiedene Spiele
- Entwicklerfirma: adp MERKUR GmbH
- Bekannte Mechanismen: Risikoleiter, Scatter- und Wild-Symbole, Turmspiele, Power Spins, Freispiele
Spielmechanismen im Wandel
Neben der reinen Anzahl der Spiele und der äußeren Gestaltung der Automaten haben sich auch die zugrundeliegenden Spielmechanismen über die Jahre immer wieder verändert. Als Beispiel wird die sogenannte Risikoleiter genannt, die den damaligen Spielgeschmack getroffen habe. Auch Sondersymbole wie Scatter und Wild kamen im Laufe der Zeit hinzu. Eine weitere Entwicklung stellen sogenannte Turmspiele dar, bei denen sich Erfolge auf virtuellen Türmen aufsummieren und in sogenannten Cashpots gesammelt werden, mit dem Ziel, die Turmspitzen zu erreichen.
Zu den jüngeren Entwicklungen zählen laut der Mitteilung sogenannte Power Spins. Dabei können Spielgäste wählen, ob sie einen erzielten Erfolg – mindestens das Vierfache des Einsatzes – direkt annehmen oder stattdessen in Power Spins investieren, die anschließend auf vier unterschiedlichen Walzensets abgespielt werden. Trotz all dieser Neuerungen habe sich ein Element über die gesamte Firmengeschichte hinweg als konstant beliebt erwiesen: Freispiele gehörten demnach damals wie heute zu den gefragtesten Spielelementen.
Die Entwicklung innovativer Spiele ist laut MERKUR nur einer von insgesamt vier genannten Erfolgsfaktoren des Unternehmens. Wie stark auch das Umfeld der Standorte zum Gesamterlebnis beiträgt, wurde bereits in einem Beitrag zu MERKUR SPIELHALLEN im Überblick: Ambiente, Technik und Servicekonzept beschrieben. MERKUR ist nach eigenen Angaben die führende Marke der MERKUR GROUP, die 1957 als Familienunternehmen gegründet wurde und mittlerweile weltweit fast 15.000 Beschäftigte zählt.
Bei aller Innovationsfreude verweist das Unternehmen zugleich darauf, dass exzessives Spielverhalten keine Lösung für persönliche Probleme darstellt und entsprechende Beratungsangebote existieren. Die Geschichte der Spielautomaten bei MERKUR zeigt damit exemplarisch, wie technische Regulierung, gesellschaftlicher Wandel und Kundenpräferenzen gemeinsam die Produktentwicklung in der Automatenbranche über Jahrzehnte hinweg geprägt haben.