Spielbanken-ABC: Diese Begriffe mit dem Buchstaben „L“ sollten Casino-Gäste kennen

Close-up of a roulette table with a pile of green and pink poker chips.
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In einer neuen Ausgabe seines „Spielbanken-ABC“ erklärt der Betreiber MERKUR eine Reihe von Fachbegriffen aus der Welt von Roulette, Black Jack, Poker und Automatenspiel, die mit dem Buchstaben „L“ beginnen. Die Übersicht richtet sich an Besucher, die beim nächsten Aufenthalt in einer Spielbank die Regeln und den Wortschatz am Tisch besser verstehen möchten.

Wie aus der Erläuterung von merkur.com hervorgeht, deckt der Buchstabe „L“ Begriffe aus mehreren Spielbereichen ab – von speziellen Regelvarianten über Sitzpositionen und Setzverhalten beim Poker bis hin zur technischen Struktur von Spielautomaten.

Regeln bei Roulette und Black Jack

Ein zentraler Begriff ist „La Partage“, eine Sonderregel beim Roulette. Sie greift ausschließlich bei einfachen Chancen wie Rot/Schwarz oder Gerade/Ungerade. Fällt die Kugel dabei auf die Null, verliert der Spieler normalerweise seinen kompletten Einsatz. Mit La Partage erhält er jedoch die Hälfte des Einsatzes zurück. Die Regel gilt jedoch nicht bei allen Einsatzarten und nicht in jeder Spielbank gleichermaßen.

Beim Black Jack ist der „Late Surrender“ relevant: Hierbei darf ein Spieler seine Hand erst dann aufgeben, wenn der Dealer geprüft hat, ob er selbst einen Black Jack besitzt. Zeigt sich, dass der Dealer keinen hat, kann der Spieler aussteigen und erhält die Hälfte seines Einsatzes zurück.

Poker-Begriffe rund um Position und Einsatzverhalten

Aus dem Pokerbereich stammen mehrere der erläuterten Begriffe. „Ladies“ bezeichnet ein Paar Damen als Starthand – stark, aber laut der Erklärung auch riskant, da sie gegen Asse oder Könige schnell ins Hintertreffen geraten kann. Die „Late Position“ beschreibt eine günstige Sitzposition am Tisch, bei der ein Spieler erst handelt, nachdem die meisten Mitspieler ihre Entscheidung bereits getroffen haben, was einen Informationsvorteil verschafft.

Weitere Begriffe betreffen das Einsatzverhalten: Der „Lead“ ist der Spieler, der in einer Einsatzrunde als Erster setzt und damit die Richtung vorgibt. Beim „Limp In“ entscheidet sich ein Spieler dagegen, direkt zu Beginn der Runde lediglich mitzugehen statt zu erhöhen, etwa indem er nur den Big Blind bezahlt. Ein Spieler, der so vorgeht, wird als „Limper“ bezeichnet – ein zurückhaltender Einstieg, bei dem am Tisch meist unklar bleibt, ob dahinter eine schwache oder eine bewusst verdeckte starke Hand steckt.

Ein Limp In ist die leise Art, ins Spiel einzusteigen.

Begriffe aus dem Automatenspiel

Auch das Automatenspiel liefert einen Begriff mit „L“: die „Linie“. Damit ist die feste Anordnung von Feldern auf den Walzen gemeint, entlang derer Symbole verglichen werden. Nur wenn passende Symbole auf einer aktiven Linie erscheinen, entsteht ein Treffer. Solche Linien können waagerecht, senkrecht, diagonal oder zickzackförmig verlaufen, abhängig vom jeweiligen Spiel. Mehr Hintergrund zu Gewinnlinien und den technischen Abläufen an Automaten liefert etwa der Beitrag über Spielmechanismen an Merkur-Automaten.

Abschließend erklärt das ABC den Begriff „Low Roller“: Gemeint ist ein Spieler, der bewusst mit kleinen Einsätzen spielt, ohne großes Risiko einzugehen. Als Gegenstück dazu wird der „High Roller“ genannt, bei dem bereits der Mindesteinsatz deutlich höher ausfällt.

Die Begriffssammlung ist Teil einer laufenden Serie, in der verschiedene Aspekte des Spielbank-Alltags erklärt werden – etwa auch am Beispiel konkreter Standorte wie der MERKUR SPIELBANK Aachen, die als einzige deutsche Spielbank in einem Fußballstadion untergebracht ist.