50 Jahre MERKUR CASINO: Rückblick auf das Jahrzehnt 2004 bis 2014
Zwischen 2004 und 2014 durchlief CASINO MERKUR-SPIELOTHEK einen tiefgreifenden Wandel: Neue gesetzliche Vorgaben veränderten die Raumgestaltung der Filialen, technische Neuerungen wie Multigamer-Geräte hielten Einzug, und die Marke expandierte weiter ins europäische Ausland. Zugleich erhielt das Unternehmen 2013 eine öffentliche Auszeichnung für seinen Service. Ein Rückblick auf das vierte Jahrzehnt der Unternehmensgeschichte, wie er in einem Beitrag von merkur.com nachgezeichnet wird.
Ausgangspunkt der Veränderungen war eine neue Spielverordnung, die den Rückbau der sogenannten Fungames zur Folge hatte. Dadurch entstanden größere Freiflächen in den Entertainmentcentern, die eine neue Aufteilung der Räume ermöglichten. Geldspielgeräte wurden fortan anders positioniert, etwa in Form von Inselösungen inmitten der Konzessionsflächen.
„Casino flair“ prägt neues Erscheinungsbild
Ab 2006 setzte sich in den Spielstätten das Einrichtungskonzept „Casino flair“ durch. Es zeichnete sich durch eine farbenfrohe Gestaltung aus und brachte erstmals Deckensegel sowie indirekte Beleuchtung in die Filialen. Auch die Theken, intern als „Kasino-Bars“ bezeichnet, wurden im Zuge dessen neu gestaltet. Parallel dazu veränderte sich auch die Außendarstellung der Standorte. Im Rahmen einer Umfirmierung 2012 wurde der Schriftzug von „MERKUR-SPIELOTHEK“ zu „CASINO MERKUR-SPIELOTHEK“ umbenannt – von nun an auf rotem statt blauem Hintergrund. Wie sich das Erscheinungsbild der Spielhallen bereits seit den Anfängen entwickelt hat, lässt sich auch im Beitrag 1974 bis heute: Fünf Fakten über die MERKUR SPIELHALLE nachlesen.
Technische Neuerungen: Multigamer und Banknoten-Recycler
2007 hielten die ersten Multigamer aus dem Hause Gauselmann Einzug in die Spielstätten. Mit den sogenannten Merkur-Magie-Spielepaketen ließen sich mehrere Spiele auf einem einzigen Gerät anbieten, wodurch ein häufiger Austausch der Gehäuse entfiel. 2008 folgte mit dem „Merkur Dispenser 100“ ein Banknoten-Recycler. Die Produktlinie Merkur Ideal erweiterte zudem die Gehäuseoptik der Automaten – von Slant-Top-Modellen über Wandgeräte bis hin zum „Himmelsstürmer“. Mehrplatzgeräte wie das „Merkur Roulette Spirit“ sowie neue Jackpot-Anlagen sollten für zusätzliche Abwechslung im Spielangebot sorgen.
Internationale Expansion und Marketing
Auch außerhalb Deutschlands setzte sich das Wachstum der Marke fort: In diesem Jahrzehnt war MERKUR unter anderem in Tschechien, Österreich, Spanien und den Niederlanden präsent. Begleitet wurde diese Entwicklung von einem zunehmend vielfältigen Marketingportfolio. Neben klassischer Plakatwerbung in den Filialen trat die Marke etwa bei der „TV Total Autoball EM“ und der „TV Total Eisfußball WM“ in Erscheinung, unternahm 2011 eine Ballonfahrt in Kanada und brachte einen ersten Promotion-Smart in auffälliger, bunter Optik auf die Straße.
Anlässlich dieser Entwicklungen äußerte sich Unternehmensgründer Paul Gauselmann 2014 rückblickend zufrieden über den Erfolg der Spielstätten:
„Noch nie haben so viele Menschen wie heute die modernen Entertainmentcenter von CASINO MERKUR-SPIELOTHEK besucht.“
Er verwies dabei auch auf die Auszeichnung mit dem Siegel „Service-Champion 2013“, die dem Unternehmen von der Zeitung „Die Welt“ verliehen wurde, und dankte in diesem Zusammenhang den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz.
Die MERKUR GROUP, vormals Gauselmann Gruppe, wurde 1957 gegründet und ist bis heute ein Familienunternehmen. Weltweit beschäftigt der Konzern nach eigenen Angaben fast 15.000 Menschen. Wie sich das Produktportfolio der Marke seither weiterentwickelt hat, zeigt sich unter anderem an aktuelleren Gerätegenerationen wie im Beitrag M-BOX GIGA: Merkur stellt neue Gerätegeneration mit 39-Zoll-Bildschirmen vor beschrieben.
Auf einen Blick
- Zeitraum: 2004 bis 2014, viertes Jahrzehnt der Unternehmensgeschichte
- Einrichtungskonzept: „Casino flair“ ab 2006, farbenfrohes Design mit Deckensegeln
- Rebranding: 2012 Umbenennung zu „CASINO MERKUR-SPIELOTHEK“, rotes Erscheinungsbild
- Technik: 2007 erste Multigamer, 2008 Banknoten-Recycler „Merkur Dispenser 100“
- Expansion: u. a. Tschechien, Österreich, Spanien, Niederlande
- Auszeichnung: „Service-Champion 2013“ verliehen von der Zeitung „Die Welt“
Der Beitrag ist Teil einer Rückblick-Reihe zur 50-jährigen Geschichte der Marke und zeigt, wie regulatorische Vorgaben, technische Innovationen und internationale Ausrichtung das Erscheinungsbild der Spielstätten über ein Jahrzehnt hinweg geprägt haben.