Die Risikoleiter: Wie eine fast 50 Jahre alte Funktion bis heute die MERKUR-Automaten prägt

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Die Risikoleiter zählt zu den bekanntesten Funktionen in den Geldspielgeräten der MERKUR GROUP und ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil vieler Automatentitel. Wie das Unternehmen in einem Beitrag auf merkur.com erläutert, blickt die Funktion mittlerweile auf eine fast 50-jährige Geschichte zurück und hat sich seither technisch mehrfach weiterentwickelt.

Ihren Ursprung hat die Risikoleiter in den 1970er-Jahren im Spielautomaten MERKUR Komet, einem der ersten Geräte des Unternehmens Gauselmann, aus dem später die MERKUR GROUP hervorging. 1979 ließ sich Firmengründer Paul Gauselmann die Funktion patentieren. Damit zählt die Risikoleiter zu den älteren geschützten Spielelementen der Branche. In den folgenden Jahrzehnten etablierte sich die Funktion so stark, dass Geldspielgeräte mit entsprechender Ausstattung unter Spielerinnen und Spielern umgangssprachlich als „140er-Geräte“ bezeichnet wurden – benannt nach der damals höchsten erreichbaren Stufe.

Ein wichtiger technischer Umbruch folgte, als die klassischen Walzen- und Scheibenautomaten durch sogenannte Multigamer abgelöst wurden, also Geräte mit mehreren digital hinterlegten Spielvarianten. Laut Unternehmensangaben war MERKUR der erste Hersteller, der die Risikoleiter erfolgreich in diese neue Gerätegeneration integrierte. Damit blieb die Funktion auch nach dem technologischen Wandel der Automatenbranche erhalten und wurde zu einem festen Bestandteil moderner Multigamer.

Im Jahr 2018 erhielt die Risikoleiter ein weiteres Update in Form der sogenannten Risikoleiter Plus. Während die reguläre Leiter bis zu einer Stufe von 140,00 reicht, ist bei der Plus-Variante eine höhere Stufe von bis zu 300,00 erreichbar. Zugleich wurde die Ausgestaltung angepasst: Bei der klassischen Risikoleiter kann ein nicht erfolgreicher Versuch dazu führen, dass der erreichte Betrag vollständig verfällt und man ins reguläre Spiel zurückkehrt. Bei der Risikoleiter Plus hingegen ist ein Rückfall auf einen Mindestwert von 100,00 Bits vorgesehen, sodass ein Teil des Einsatzes erhalten bleibt. Diese erweiterte Variante ist laut Unternehmensangaben ausschließlich an MERKUR-Automaten in stationären Spielhallen und Spielbanken verfügbar, wie es beispielsweise auch bei den Angeboten in den MERKUR SPIELBANKEN vorkommt, wenngleich es sich bei der Risikoleiter selbst nicht um eine eigenständige Veranstaltung, sondern um ein technisches Spielelement handelt.

Neben der Integration in verschiedene Automatentitel existiert nach Unternehmensangaben zudem ein eigenständiges Spiel, das ausschließlich aus der Risikoleiter-Mechanik besteht, ohne klassische Walzenläufe oder Symbole. Dieses lässt sich in der sogenannten All-Games-Ansicht der Automaten unter dem Titel „Risiko“ finden.

Die Bekanntheit der Funktion zeigt sich mittlerweile auch abseits der Automaten selbst: Über die Modelinie MERKUR STREETWEAR werden unter anderem Schlüsselanhänger, ein Flaschenöffner, ein Feuerzeug sowie Textilien mit Risikoleiter-Motiv angeboten. Über die neue Produktlinie und ihre Hintergründe wurde bereits gesondert berichtet, etwa im Beitrag zu MERKUR STREETWEAR, in dem die Übertragung bekannter Spielautomaten-Motive auf Kleidung und Accessoires beschrieben wird.

Unabhängig von der langen Geschichte und technischen Weiterentwicklung der Risikoleiter weisen sowohl MERKUR als auch unabhängige Beratungsstellen darauf hin, dass übermäßiges Spielen keine Lösung für persönliche Probleme darstellt. Informationen und Beratungsangebote hierzu sind etwa über die bundesweite Stelle bioeg.de zugänglich.