Spielbanken-ABC: Diese Begriffe mit „I“ sollten Casino-Gäste kennen

Close-up of a roulette table with a pile of green and pink poker chips.
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In einer neuen Folge des Spielbanken-ABC widmet sich merkur.com dem Buchstaben „I“. Dabei geht es um Fachbegriffe aus Roulette, Poker und Black Jack, die auf den ersten Blick kompliziert wirken, sich bei genauerer Betrachtung aber leicht erklären lassen. Ziel der Reihe ist es, Besucherinnen und Besuchern von Spielbanken das nötige Vokabular an die Hand zu geben, um sich am Spieltisch sicherer zu bewegen.

Laut einer Übersicht von merkur.com reicht die Bandbreite der Begriffe von klassischen Roulette-Regeln über Poker-Strategiebegriffe bis hin zu Regeln beim Black Jack. Wer regelmäßig eine Spielbank besucht oder sich generell für die Fachsprache am Tisch interessiert, findet in der Zusammenstellung eine kompakte Orientierung.

Roulette: Impair und Inside Bet

Beim Roulette bezeichnet der Begriff „Impair“ die ungeraden Zahlen – also alle Zahlen von 1 bis 35, die sich nicht durch zwei teilen lassen. Wer auf „Impair“ setzt, erhält bei einem Treffer eine 1:1-Auszahlung, der Einsatz wird also verdoppelt. Der Begriff stammt aus dem Französischen und gehört zu den klassischen Roulette-Bezeichnungen.

Ein weiterer Roulette-Begriff ist die „Inside Bet“. Damit ist eine Wette gemeint, die direkt im Zahlenfeld des Tableaus platziert wird – etwa auf eine einzelne Zahl oder eine kleine Zahlengruppe. Da die Trefferwahrscheinlichkeit bei solchen Wetten geringer ist als bei Wetten auf größere Feldbereiche, fällt im Gegenzug die mögliche Auszahlung höher aus.

Poker: Implied Odds, Inside Straight Draw und In the Money

Aus dem Poker stammt der Begriff „Implied Odds“. Er beschreibt eine Rechengröße, mit der Spielerinnen und Spieler abschätzen können, ob sich das Mitgehen einer Runde lohnt, obwohl die eigene Hand noch nicht fertig ist. Dabei wird berücksichtigt, wie viel potenziell gewonnen werden könnte, falls die passende Karte noch fällt.

Der „Inside Straight Draw“ ist ein anderer Name für einen sogenannten Gutshot: Fehlt zu einer möglichen Straße genau eine Karte in der Mitte der Kartenfolge – etwa die 7 bei den Karten 5, 6, 8 und 9 – spricht man von diesem Begriff. Im gesamten Kartendeck gibt es in einem solchen Fall in der Regel vier passende Karten, die sogenannten „Outs“.

Bei Pokerturnieren ist zudem der Ausdruck „In the Money“, kurz ITM, gebräuchlich. Er beschreibt den Moment, in dem ein Spieler oder eine Spielerin einen der bezahlten Plätze erreicht hat. Ein Beispiel aus der Quelle: Treten 100 Personen an und werden nur die besten 15 Plätze ausgezahlt, gilt jeder, der Platz 15 oder besser erreicht, als „In the Money“. Die Phase unmittelbar davor, in der ein einzelner Platz über Auszahlung oder leere Hände entscheidet, wird als „Bubble“ bezeichnet.

Black Jack: Insurance und Insurance Line

Beim Black Jack kommt der Begriff „Insurance“ ins Spiel, wenn der Dealer als erste Karte ein Ass zeigt. Da ein Ass die halbe Voraussetzung für einen Black Jack ist, können Gäste in diesem Moment eine Versicherungswette gegen den möglichen Black Jack des Dealers abschließen. Auf dem Spielfilz ist dafür die sogenannte „Insurance Line“ vorgesehen – eine markierte Linie, auf der der Jeton platziert wird, wenn die Wette angenommen werden soll.

„Wenn du mitmachst, legst du deinen Jeton einfach auf diese Linie – voilà, Versicherung aktiv.“

Liegt kein Jeton auf der Linie, läuft die Runde ohne Versicherungswette regulär weiter. Die Markierung dient laut Beschreibung vor allem der Übersicht am Tisch, damit Dealer und Gäste jederzeit erkennen können, wer eine Zusatzwette platziert hat.

Wer sich generell für die Abläufe am Spieltisch interessiert, findet auch im Beitrag zum Berufsbild Croupier: Aufgaben, Ausbildung und Karrierechancen in der Spielbank weiterführende Informationen. Das Spielbanken-ABC wird fortlaufend um weitere Buchstaben ergänzt, wie zuvor bereits bei den Begriffen mit „Q“ zu sehen war.