WM 2026: Merkur Sportwetten veröffentlicht Prognosen zum Viertelfinale
Mit dem Einzug der letzten acht Mannschaften nimmt die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 Fahrt auf. Auf dem Wettportal von Merkur wurde dazu eine ausführliche Spieltagsprognose veröffentlicht, die alle vier Viertelfinalpaarungen einordnet und Tipps zu den möglichen Ausgängen liefert. Besonders auffällig: Alle drei Gastgebernationen USA, Mexiko und Kanada sind bereits ausgeschieden, während zwei Außenseiter erstmals in dieser Turnierphase stehen.
Für Aufsehen sorgte vor allem das Ausscheiden von Rekordweltmeister Brasilien, der im Achtelfinale überraschend an Norwegen scheiterte. Die Skandinavier stehen dank eines Doppelpacks von Erling Haaland beim 2:1-Erfolg erstmals überhaupt im WM-Viertelfinale. Im direkten Duell treffen die Norweger nun auf England, das sich in Unterzahl mit 3:2 gegen Mexiko durch ein hitziges Aztekenstadion kämpfte. Jude Bellingham traf dabei doppelt, Harry Kane verwandelte nach einem Platzverweis gegen Jarell Quansah per Elfmeter. Laut der Prognose auf merkur.com wird dieses Aufeinandertreffen vor allem als persönliches Duell der beiden Ausnahmestürmer Haaland und Kane gewertet, dessen Ausgang offen sei und möglicherweise erst in der Verlängerung fällt.
Auch die zweite historische Überraschung des Turniers betrifft die Schweiz, die erstmals seit 1954 wieder unter den letzten acht WM-Teilnehmern steht. Möglich wurde dies durch starke Leistungen von Torhüter Kobel und einen Erfolg im Elfmeterschießen gegen Kolumbien. Die Eidgenossen treffen nun auf Titelverteidiger Argentinien, der sich bislang zäh durch das Turnier kämpft. Nach einem 3:2 nach Verlängerung gegen Kap Verde setzte sich die Albiceleste im Achtelfinale ebenfalls knapp mit 3:2 gegen Ägypten durch, entschieden erst in der Nachspielzeit. Lionel Messi führt mit acht Turniertoren die Torschützenliste an und bleibt damit auch statistisch der auffälligste Spieler des Turniers.
Im dritten Viertelfinale kommt es zu einer Neuauflage des WM-Halbfinales von Katar 2022: Frankreich trifft erneut auf Marokko. Vor vier Jahren hatten sich die Franzosen mit 2:0 durchgesetzt und den Märchenlauf der Atlas-Löwen beendet. Beide Mannschaften sind auch 2026 bislang ungeschlagen ins Turnier gestartet. Frankreich benötigte im Achtelfinale gegen ein aggressiv verteidigendes Paraguay einen umstrittenen Elfmeter von Kylian Mbappé, der damit seinen siebten Turniertreffer erzielte. Marokko wiederum setzte sich souverän mit 3:0 gegen Kanada durch, muss im Viertelfinale aber wahrscheinlich auf den verletzten Neuzugang des FC Bayern, Ismael Saibari, verzichten. Die Prognose sieht Frankreich aufgrund der höheren individuellen Offensivqualität mit Spielern wie Mbappé, Ousmane Dembélé und Michael Olise leicht im Vorteil, wenngleich Marokko als kämpferisch stabile Mannschaft gilt.
Die vierte Paarung führt den amtierenden Europameister Spanien gegen Belgien. Die Spanier zogen dank eines späten Tores von Mikel Merino gegen Portugal ins Viertelfinale ein und sind weiterhin ohne Gegentor im Turnier – für deutsche Fans ein bekannter Name, da Merino bereits bei der EM 2024 die DFB-Elf aus dem Wettbewerb warf. Belgien überraschte im Achtelfinale mit einem klaren 4:1-Erfolg gegen die USA, bei dem Charles De Ketelaere doppelt traf. Trotz der starken belgischen Leistung sehen die Prognosen Spanien mit Nachwuchsstar Lamine Yamal als kaderbreiteren und favorisierten Kontrahenten.
Rund um die Fußball-Weltmeisterschaft ist bei Merkur auch abseits der Sportwetten Bewegung zu beobachten, etwa im Slot-Portfolio mit Fußball-Bezug, wie zuletzt beim Gold Cup von Merkur berichtet. Die Viertelfinalspiele der WM 2026 dürften damit nicht nur sportlich, sondern auch für die Wettbranche in den kommenden Tagen im Mittelpunkt stehen.